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Wissen

Was ist DHCP?

Grundlagen, praktische Anwendung und Grenzen

Was vergibt DHCP?

DHCP automatisiert die Netzwerkkonfiguration. Ein DHCPv4-Server kann eine IPv4-Adresse, Subnetzmaske, Standardgateway, DNS-Server und eine Lease-Zeit liefern. Im Heimnetz übernimmt diese Rolle häufig der Router; in größeren Netzen kann ein eigener Server zuständig sein. DHCPv4 verwendet UDP-Port 67 auf dem Server und 68 auf dem Client.

Die vier DORA-Schritte

Bei einer typischen Erstzuweisung sucht der Client mit Discover einen Server. Offer schlägt eine Konfiguration vor, Request fordert sie an und Acknowledge bestätigt die Zuweisung. Verlängerungen verwenden nicht zwingend alle vier Schritte. Die Lease gilt zeitlich begrenzt und wird normalerweise vor Ablauf erneuert.

Reservierung oder statische Adresse?

Eine Reservierung weist einem Client wiederholt dieselbe Adresse zu, anhand der vom Server verwendeten Client-Kennung, häufig einer MAC-Adresse. Eine manuell konfigurierte Adresse ist davon unabhängig. Sie muss zum Subnetz passen und darf nicht mit anderen Geräten kollidieren. Randomisierte MAC-Adressen können Reservierungen beeinflussen.

DHCP und IPv6

DHCPv6 verwendet UDP-Port 547 auf dem Server und 546 auf dem Client. IPv6 kann auch SLAAC verwenden; Router Advertisements liefern insbesondere den Standardgateway. DHCPv6 ist daher kein identischer Ersatz für DHCPv4. Unsere öffentliche IP-Anzeige verrät nicht, welcher DHCP-Server im Heimnetz deine lokale Adresse vergeben hat.

Quellen und weiterführende Informationen

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