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Wissen

HTTP-Statuscodes erklärt

Grundlagen, praktische Anwendung und Grenzen

Was bedeutet die erste Ziffer?

HTTP-Antworten enthalten einen dreistelligen Status. 1xx liefert Zwischeninformationen, 2xx bezeichnet Erfolg, 3xx betrifft Weiterleitung oder Cache-Validierung, 4xx Probleme mit der Anfrage und 5xx serverseitige Fehler. Ein HTTP-Fehlerstatus belegt, dass eine HTTP-Antwort angekommen ist. Bei DNS-, Verbindungs- oder TLS-Fehlern kann dagegen jeder Status fehlen.

Erfolg und Weiterleitung

200 liefert eine erfolgreiche Antwort, 201 meldet eine neu erstellte Ressource und 204 Erfolg ohne Inhalt. 301 und 308 sind dauerhafte, 302 und 307 temporäre Weiterleitungen. 307 und 308 erhalten die Anfragemethode; bei 301/302 kann ein Client POST in GET ändern. 304 liefert keinen neuen Inhalt, weil eine bedingte Anfrage die vorhandene Cache-Version bestätigt.

Anfragebezogene Fehler

400 bezeichnet eine fehlerhafte Anfrage. 401 fordert gültige Authentifizierung, während 403 die Verarbeitung verweigert; dafür muss der Nutzer nicht bereits angemeldet sein. 404 bedeutet, dass das Ziel keine passende Ressource liefert oder deren Existenz nicht offenlegt. 405 lehnt die Methode ab. 429 signalisiert zu viele Anfragen und kann einen Retry-After-Hinweis enthalten.

Serverfehler und unser Test

500 ist ein allgemeiner Serverfehler, 502 eine ungültige Antwort beim Gateway, 503 vorübergehende Nichtverfügbarkeit und 504 ein Gateway-Timeout. Unser Erreichbarkeits-Check fragt vom Server in Düsseldorf an und verfolgt erlaubte Weiterleitungen. Browser können wegen anderer Cookies, Anmeldung, Methode oder Standort abweichende Antworten erhalten. 200 allein beweist keinen funktionierenden Inhalt.

Quellen und weiterführende Informationen

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