Was macht ein VPN?
Ein VPN stellt eine geschützte Verbindung zwischen deinem Gerät und einem VPN-Endpunkt her. Darüber können interne Netze oder das Internet erreicht werden. Bei einem vollständig gerouteten Internet-VPN sehen Ziele gewöhnlich die Ausgangsadresse des VPN-Anbieters. Split Tunneling kann bestimmte Anwendungen oder Ziele bewusst ausnehmen.
Wo endet der Schutz?
Die Tunnelverschlüsselung endet am VPN-Server. HTTPS schützt Webinhalte zusätzlich auf dem Weg zur Webseite. Der VPN-Anbieter kann Verbindungsmetadaten sehen; seine Vertrauenswürdigkeit und der Betrieb sind deshalb wichtig. Ein VPN macht dich nicht anonym: Konten, Cookies und Browsermerkmale können dich weiterhin wiedererkennen.
DNS, IPv6 und Verbindungsabbrüche
Prüfe, welche DNS- und IPv6-Verbindungen vom VPN erfasst werden. Ein Kill Switch kann bei einem Abbruch ungewollte Direktverbindungen verhindern, abhängig von seiner Konfiguration. Ein abweichender DNS-Anbieter oder eine zweite IP-Adresse beweist allein keinen Leak. Browser- und Systemeinstellungen können verschiedene Wege verwenden.
VPN-Ergebnisse sinnvoll prüfen
Vergleiche öffentliche IPv4 und IPv6 sowie Browsertests vor und nach dem Einschalten. DNS-Leak-Tests benötigen echte DNS-Beobachtungen; WebRTC-Tests zeigen nur verfügbare Verbindungskandidaten. Unser serverseitiger Ping bleibt eine Messung vom Server in Düsseldorf, auch wenn du selbst ein VPN verwendest. Ein bezahlter Dienst garantiert nicht automatisch besseren Datenschutz als ein kostenloser.