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Wissen

Was ist ein DNS-Leak?

Grundlagen, praktische Anwendung und Grenzen

Was bedeutet DNS-Leak?

Ein DNS-Leak bezeichnet DNS-Verkehr, der einen vorgesehenen Schutzweg umgeht, beispielsweise den VPN-Tunnel. Bei unverschlüsseltem DNS können Beobachter dieses Weges angefragte Domainnamen sehen. Eine DNS-Anfrage zeigt nicht die vollständige URL und beweist auch keinen tatsächlichen Webseitenbesuch, etwa wegen Vorabauflösung oder Hintergrunddiensten.

Mögliche Ursachen

Unpassende Routen, Split Tunneling, nicht erfasste IPv6-Verbindungen oder ein VPN-Abbruch können zu unerwarteten DNS-Wegen führen. Browser können einen eigenen verschlüsselten Resolver verwenden. Ein fremder Resolver ist deshalb nicht automatisch ein Leak. Entscheidend ist, ob die tatsächliche Verbindung dem beabsichtigten Schutzkonzept entspricht.

Wie funktioniert ein belastbarer Test?

Der Browser löst zufällige Testnamen auf. Der autoritative DNS-Dienst beobachtet, welcher rekursive Resolver diese Namen abfragt. Sichtbar ist dessen Ausgangsadresse, nicht zwingend die Adresse, die dein Gerät als DNS-Server eingestellt hat. Eine HTTP-Anfrage an einen Webserver kann diese Beobachtung nicht ersetzen. Unser Test meldet ausdrücklich, wenn keine verifizierte DNS-Erfassung verfügbar ist.

Ergebnisse und Gegenmaßnahmen

Vergleiche Ergebnisse mit den dokumentierten Resolvern des VPN-Anbieters und wiederhole den Test nach Verbindungswechseln. DoH oder DoT verschlüsseln zum Resolver, erzwingen aber nicht den VPN-Weg. Prüfe DNS-Routing, IPv6 und Kill-Switch-Einstellungen zusammen. Keine erfassten Resolver bedeuten ein unvollständiges Ergebnis, keine bestätigte Sicherheit.

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