Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse bezeichnet eine Netzwerkschnittstelle innerhalb eines IP-Netzes. Sie hilft Routern, Datenpakete zum Ziel weiterzuleiten. Ein Gerät kann mehrere Adressen besitzen; mehrere Geräte können sich durch NAT eine öffentliche IPv4-Adresse teilen. Eine IP-Adresse ist deshalb keine eindeutige Kennung einer Person.
IPv4 und IPv6
IPv4 verwendet 32 Bit und vier dezimale Zahlen von 0 bis 255, etwa 192.168.1.42. IPv6 verwendet 128 Bit und hexadezimale Gruppen, etwa 2001:db8::42. Diese IPv6-Adresse gehört zu einem Dokumentationsbereich. IPv6 bietet mehr Adressen, verschlüsselt den Datenverkehr aber nicht automatisch.
Öffentliche und lokale Adressen
Private IPv4-Bereiche sind 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16. Sie werden im öffentlichen Internet nicht geroutet. IPv6 unterscheidet unter anderem globale, linklokale und lokal eindeutige Adressen. Eine global adressierbare Schnittstelle sollte durch passende Firewall-Regeln geschützt werden.
Was verrät eine IP-Adresse?
Registrierungsdaten und GeoIP-Datenbanken können Hinweise auf Betreiber und Region geben. Der Standort kann ungenau oder falsch sein, etwa bei VPNs, Mobilfunk oder Anycast. Aus einer IP allein lässt sich keine verlässliche Wohnadresse ablesen. Dynamische Adressen können wechseln; ein Verbindungsneuaufbau garantiert keinen Wechsel.