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Was ist ein Port?
Netzwerk-Ports – Türen in die digitale Welt
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Was ist ein Netzwerk-Port?

Ein Port ist eine virtuelle Tür in einem Netzwerksystem. Während die IP-Adresse bestimmt, welches Gerät angesprochen wird, legt der Port fest, welcher Dienst oder welche Anwendung auf dem Gerät gemeint ist. Stell dir vor: Die IP-Adresse ist die Straße und Hausnummer – der Port ist die Wohnungsnummer im Gebäude. Ports sind Zahlen von 0 bis 65535.

Ports werden in drei Bereiche eingeteilt: Well-Known Ports (0–1023) sind für Standarddienste reserviert. Registered Ports (1024–49151) werden für bestimmte Anwendungen genutzt. Dynamic Ports (49152–65535) werden dynamisch für temporäre Verbindungen vergeben.

Die wichtigsten Ports und ihre Dienste

Port 80 – HTTP: Unverschlüsselter Webverkehr. Wenn du eine Website ohne HTTPS aufrufst, läuft die Verbindung über Port 80.

Port 443 – HTTPS: Verschlüsselter Webverkehr. Der Standard für sichere Websites.

Port 22 – SSH: Secure Shell – verschlüsselte Remote-Verbindungen zu Servern. Admins nutzen SSH täglich.

Port 21 – FTP: File Transfer Protocol – Dateiübertragung, heute meist durch SFTP (Port 22) ersetzt.

Port 25 / 587 / 465 – SMTP: E-Mail-Versand. Port 25 für Server-zu-Server, 587 für Clients.

Port 110 / 995 – POP3: E-Mail-Empfang. 995 ist die verschlüsselte Variante.

Port 143 / 993 – IMAP: E-Mail-Synchronisation. 993 ist die verschlüsselte Variante.

Port 53 – DNS: Domain Name System – Namensauflösung läuft über diesen Port.

Port 3306 – MySQL: Datenbankverbindungen.

Port 3389 – RDP: Remote Desktop Protocol – Windows-Fernzugriff.

Offene und geschlossene Ports

Ein offener Port bedeutet, dass ein Dienst auf Verbindungen wartet. Ein geschlossener Port lehnt Verbindungen ab. Ein gefilterter Port (durch Firewall) gibt gar keine Antwort. Für die Sicherheit gilt: Nur Ports öffnen die wirklich benötigt werden. Jeder offene Port ist eine potenzielle Angriffsfläche.

Ports prüfen mit unserem Tool

Mit dem Erreichbarkeits-Tool kannst du prüfen ob ein Server antwortet. Für detaillierte Port-Scans empfehlen sich Tools wie nmap (Kommandozeile) oder Online-Dienste – immer nur für eigene Server nutzen, da Port-Scans auf fremde Systeme rechtlich problematisch sein können.

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