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Wissen

Was ist ein CDN?

Grundlagen, praktische Anwendung und Grenzen

Verteilte Auslieferung

Ein Content Delivery Network verteilt Inhalte über mehrere Standorte. Geeignete Dateien können im Cache liegen und von einem passenden Edge-Server ausgeliefert werden. Das kann Ladezeiten und Last auf dem Ursprungsserver verringern. Der ausgewählte Standort ist nicht zwingend geografisch der nächste; Routing und Auslastung spielen ebenfalls eine Rolle.

Cache Hit und Cache Miss

Bei einem Cache Hit ist eine nutzbare Antwort vorhanden. Bei einem Miss muss das CDN sie beispielsweise vom Ursprungsserver laden. Cache-Control, Ablaufzeiten, Cache-Schlüssel und Invalidierungen bestimmen, wann Inhalte wiederverwendet werden. Personalisierte oder vertrauliche Antworten dürfen nicht versehentlich für andere Besucher zwischengespeichert werden.

DNS, Anycast und Sicherheit

CDNs können DNS-basierte Auswahl oder Anycast nutzen. Bei Anycast wird dieselbe Adresse an mehreren Standorten angekündigt. DNS kann deshalb CDN-Adressen statt Origin-Adressen liefern. Das allein schützt den Origin nicht vor Direktzugriffen. TLS, Firewall-Regeln und gegebenenfalls DDoS- oder WAF-Funktionen müssen passend konfiguriert werden.

Was zeigen unsere Prüfungen?

DNS-, TLS- und HTTP-Prüfungen laufen von unserem Server in Düsseldorf. Sie können ein anderes CDN-Ziel erreichen als ein Besucher in einem anderen Land. Ein guter Wert an diesem Messort garantiert keine weltweit identische Ladezeit. Prüfe bei Fehlern Cache, CDN und Origin getrennt und beachte den tatsächlich verwendeten Hostnamen.

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